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Kalkschulter behandeln

Kalkschulter erkennen und behandeln. Unser Ratgeber für Sie.

Kalkschulter erkennen und behandeln. Unser Ratgeber für Sie.

Die Diagnose Kalkschulter (medizinisch: Tendinosis calcarea) ist für viele Patienten erst einmal ein Schock. Sie ist aber tatsächlich eine der häufigsten Ursachen für chronische Schulterschmerzen. In der Regel zeigt sich die Kalkschulter zu Beginn mit einem leichten Ziehen bei Überkopfbewegungen. Doch plötzlich schießen die Schmerzen so heftig ein, dass selbst Schlafen unmöglich wird.

Zunächst einmal die gute Nachricht. Eine Kalkschulter ist in den meisten Fällen ohne Operation heilbar. Je früher wir die Kalkdepots bei Ihnen erkennen und die richtige Behandlung einleiten, desto schneller gewinnen Sie Ihre Bewegungsfreiheit zurück.

In unserem Ratgeber zur Kalkschulter erfahren Sie:

  • wie Kalkablagerungen in der Sehne entstehen,
  • warum Ihre Schmerzen oft in Schüben auftreten und
  • mit welchen modernen Methoden wir den Kalk gut behandeln können.

Inhaltsverzeichnis

  1. Was genau ist eine Kalkschulter und wie entsteht sie?
  2. Warum trifft es ausgerechnet mich? Ursachen und Risikofaktoren der Kalkschulter.
  3. Die 4 Phasen der Kalkschulter
    1. Zellumwandlung
    2. Verkalkungsphase
    3. Resorptionsphase (Abbauphase)
    4. Reparaturphase
  4. Welche Symptome sind bei einer Kalkschulter typisch?
  5. Kalkschulter, Impingement oder Schleimbeutelentzündung? So unterscheiden wir die Ursachen.
  6. Diagnostik in unserer Praxis. So machen wir den Kalk sichtbar.
    1. Ultraschall (Sonographie)
    2. Digitales Röntgen
    3. MRT (Kernspintomographie)
  7. Behandlungsmöglichkeiten bei Kalkschulter. Was bringt wirklich etwas?
    1. Schmerztherapie und Entzündungshemmung
    2. Stoßwellentherapie (ESWT)
    3. Physiotherapie und Übungen
  8. Wann ist eine Operation der Kalkschulter (Arthroskopie) unumgänglich?
  9. Welche Sportarten und Bewegungen sind bei einer Kalkschulter erlaubt?
  10. Was kann ich selbst tun? Übungen für zu Hause.
  11. Ab wann sollte ich einen Orthopäden aufsuchen?
  12. Fazit: Die Kalkschulter ist kein Schicksal.

1) Was genau ist eine Kalkschulter und wie entsteht sie?

Viele Menschen glauben, dass die Kalkschulter mit falscher Ernährung oder einer zu hohen Calciumaufnahme zu tun hat. Es ist aber ein biologischer Umbauprozess innerhalb der Sehnen der Rotatorenmanschette. Das ist eine Sehnenplatte, die den Oberarmkopf wie eine Manschette umschließt und ihn stabilisiert.

Nun ist es so, dass diese Sehnen elastisch und sehr belastbar in einem gesunden Schultergelenk sind. Bei einer Kalkschulter kommt es jedoch zu einer Minderdurchblutung in bestimmten Sehnenbereichen. Der Körper reagiert darauf und wandelt Sehnenzellen in Knorpelzellen um. Hier lagern sich schließlich Calciumkristalle ein. So entsteht ein Kalkdepot.

Wichtig zu verstehen: Das Kalkdepot verhält sich wie ein Fremdkörper. In der Ruhephase verursacht es oft kaum Beschwerden. Doch sobald Sie Ihre Schulter bewegen, kann das Depot gegen das Schulterdach stoßen oder eine Entzündung im umliegenden Gewebe (oft auch im Schleimbeutel) auslösen.

Bei der Kalkschulter handelt es sich um keine reine Verschleißerscheinung. Sie tritt in der Regel bei Menschen zwischen 30 und 50 Jahren auf und verschwindet in vielen Fällen nach Jahren sogar von selbst wieder. Ohne ärztliche Unterstützung kann der Weg dorthin aber sehr schmerzhaft sein.

2) Warum trifft es ausgerechnet mich? Ursachen und Risikofaktoren der Kalkschulter.

Die genaue Ursache ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. Allerdings weiß die moderne Medizin, dass es kein Verschleiß durch schwere Arbeit ist. Vielmehr spielen folgende Parameter bei Ausbildung einer Kalkschulter eine Rolle:

  • Minderdurchblutung: Bestimmte Abschnitte der Schultersehnen werden von Natur aus schlechter mit Blut versorgt.
  • Stoffwechselfaktoren: Es wird vermutet, dass lokale Sauerstoffnot im Gewebe die Zellumwandlung triggert.
  • Mechanische Belastung: Häufige Überkopf-Aktivitäten können den Prozess begünstigen, sind aber selten die alleinige Ursache.
  • Alter: Da der Stoffwechsel der Sehnen sich mit der Zeit verändert, liegt der Gipfel der Erkrankung zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr.

3) Die 4 Phasen der Kalkschulter

Zahlreiche Patienten wundern sich, dass sie wochenlang kaum Beschwerden haben und dann plötzlich unter extremen Schmerzen leiden. Der Grund dafür ist, dass der Körper das Kalkdepot in Phasen umbaut:

3.1.) Zellumwandlung

In diesem frühen Stadium wird das Sehnengewebe schlechter durchblutet und beginnt sich in faserknorpeliges Gewebe umzuwandeln. Die meisten Patienten haben während dieser ersten Phase noch keine Schmerzen.

3.2.) Verkalkungsphase

In diesem Stadium lagert sich der Kalk im Gewebe ein und das Depot verfestigt sich. In dieser Zeit spüren Sie oft ein Ziehen bei Belastung oder ein leichtes Impingement (Engpasssyndrom) unter dem Schulterdach.

3.3.) Resorptionsphase (Abbauphase)

Paradoxerweise ist dies die schmerzhafteste Phase, obwohl der Körper hier beginnt, den Kalk selbstständig wieder aufzulösen. Ähnlich wie Zahnpasta verflüssigt sich das Depot, schwillt an und erhöht massiv den Druck im Gelenk. In vielen Fällen geht dies mit einer Entzündung des Schleimbeutels einher.

3.4.) Reparaturphase

Nachdem der Kalk abgebaut wurde, heilt die Sehne aus. Die Lücke füllt sich mit Narbengewebe. Jetzt lassen die Schmerzen deutlich nach.

 In unserer Privatpraxis in Worms begleiten wir Sie durch diese Phasen. Unser Ziel ist es, den schmerzhaften Abbauprozess zu beschleunigen oder das Depot gezielt zu beseitigen, sodass Sie nicht jahrelang auf Selbstheilung warten müssen.

4) Welche Symptome sind bei einer Kalkschulter typisch?

Die Beschwerden einer Kalkschulter sind oft sehr charakteristisch, können aber auch mit anderen Schulterproblemen verwechselt werden. Achten Sie auf folgende Anzeichen:

  • Belastungsschmerz, insbesondere beim Anheben des Arms über die Horizontale oder bei Drehbewegungen (z. B. wenn Sie sich Ihre Jacke anziehen).
  • Nachtschmerz, hier können zahlreiche Betroffene nicht auf der Kalkschulter-Seite liegen, weil der Druck auf das Depot im Liegen zunimmt.
  • Plötzliche Schmerzattacken, bei denen ein stechender, kaum erträglicher Schmerz (ohne Vorwarnung) auftritt. Das ist häufig ein Zeichen für die Resorptionsphase.
  • Ausstrahlung, bei der der Schmerz meist vom Schultergelenk bis in den Oberarm zieht, manchmal sogar bis in den Nacken oder die Hand.
  • Bewegungseinschränkung, insbesondere im fortgeschrittenen Stadium, wobei die Schulter „blockiert“, da die Schmerzen eine volle Beweglichkeit verhindern.

5) Kalkschulter, Impingement oder Schleimbeutelentzündung? So unterscheiden wir die Ursachen.

Ein Schulterschmerz kann sehr unterschiedlich in der Wahrnehmung sein. Die Symptome einer Kalkschulter ähneln stark denen eines klassischen Impingement-Syndroms (Engpasssyndrom) oder einer Schleimbeutelentzündung. Damit die nachfolgende Therapie anschlägt, ist eine genaue Unterscheidung wichtig.  

Beim Impingement-Syndrom ist der Raum unter dem Schulterdach dauerhaft zu eng. Häufig wird dies durch knöcherne Veränderungen verursacht. Bei einer Schleimbeutelentzündung hingegen ist das natürliche „Polster“ des Gelenks betroffen. Der Schleimbeutel soll die Sehnen normalerweise vor Reibung am Knochen schützen. Ist er aber entzündet, schwillt er an und verursacht bei fast jeder Armbewegung einen stechenden Schmerz.

Im Falle einer Kalkschulter ist es das Kalkdepot selbst, das als raumfordernder Fremdkörper den Platzmangel verursacht. Dadurch kann auch der Schleimbeutel zusätzlich mechanisch gereizt werden.

Da die Therapien für jedes dieser Krankheitsbilder anders ausfallen, stellen wir zuerst eine genaue Diagnose über Ihre Beschwerden.  

6) Diagnostik in unserer Praxis. So machen wir den Kalk sichtbar.

In unserer orthopädischen Privatpraxis in Worms setzen wir auf moderne bildgebende Verfahren. In der Regel wissen wir nach diesen ersten Schritten mehr darüber, ob Sie unter einer Kalkschulter leiden oder ob Ihre Beschwerden eine andere Ursache haben.

6.1.) Ultraschall (Sonographie)

Mittels Ultraschall bestimmen wir das Kalkdepot meist sofort und können Größe und Lage bestimmen. Außerdem gibt der Ultraschall uns Aufschluss über den Zustand Ihrer Sehnen und des Schleimbeutels.

6.2.) Digitales Röntgen

Kalkablagerungen erkennen wir im Röntgenbild sehr gut als helle Schatten. Ein Röntgenbild hilft uns bei der Beurteilung, wie fest oder weich das Kalkdepot in Ihrer Schulter ist.

6.3.) MRT (Kernspintomographie)

In manchen Fällen ist eine sinnvoll, um zusätzliche Verletzungen der Sehnen oder Entzündungen im Knochen sicher auszuschließen. Dafür benötigen Sie keinen extra Termin, da wir ein MRT in unserer Privatpraxis in Worms haben.

7) Behandlungsmöglichkeiten bei Kalkschulter. Was bringt wirklich etwas?

Die gute Nachricht lautet, dass eine Kalkschulter in der Mehrzahl der Fälle nicht operiert werden muss. In unserer Privatpraxis in Worms verfolgen wir einen konservativen Therapieansatz. Wir zielen also auf die Entzündungshemmung, die Schmerzlinderung und die Unterstützung Ihres Körpers bei der Selbstreinigung des Kalkdepots ab.

7.1.) Schmerztherapie und Entzündungshemmung

Insbesondere in der akuten Schmerzphase (Resorptionsphase) fokussieren wir die Linderung Ihrer Schmerzen. Wir setzen dafür entzündungshemmende Medikamente oder gezielte Injektionen in den Schleimbeutel ein, um den Teufelskreis aus Schmerz und Schonhaltung zu durchbrechen.

7.2.) Stoßwellentherapie (ESWT)

Die Stoßwellentherapie ist bei der Kalkschultertherapie eine der wichtigsten Behandlungsmethoden ohne Skalpell. Währenddessen leiten wir hochenergetische Schallwellen direkt auf das Kalkdepot. Sie zertrümmern den Kalk nicht einfach wie Stein. Eher regen die Stoßwellen die Durchblutung und den Zellstoffwechsel stark an. Dadurch wird der Körper dazu animiert, das Kalkdepot schneller aufzulösen und abzutransportieren. In der Regel spüren Patienten bereits nach wenigen Sitzungen eine Besserung ihrer Beweglichkeit und ihrer Beschwerden.

7.3.) Physiotherapie und Übungen

Wir empfehlen Ihnen bei einer Kalkschulter unsere begleitende Physiotherapie. Mit gezielten Übungen durch unsere Physiotherapeuten wird Ihr Oberarmkopf wieder besser in der Pfanne zentriert. Ziel ist es, den Druck unter dem Schulterdach zu mindern. Mit der Mobilisation Ihrer Schulter verhindern wir, dass sie in einer Schmerz-Schonhaltung einsteift.

8) Wann ist eine Operation der Kalkschulter (Arthroskopie) unumgänglich?

Zunächst einmal schöpfen wir alle konservativen Behandlungsmöglichkeiten voll aus. Sollten Ihre Beschwerden jedoch über Monate hinweg und trotz unserer intensiven Therapie bestehen bleiben, oder ist das Kalkdepot so ungünstig gelegen, dass Sehnenrisse drohen, kann ein minimalinvasiver Eingriff (Schlüsselloch-OP) ratsam sein.

Bei dieser sogenannten Arthroskopie wird das Kalkdepot unter Sichtkontrolle eröffnet und abgesaugt. Dank moderner Technik ist dies heute ein sehr sicheres Verfahren mit kurzen Heilungszeiten.

9) Welche Sportarten und Bewegungen sind bei einer Kalkschulter erlaubt?

Für Ihre Sehnendurchblutung ist Bewegung zwar unabdingbar, aber es kommt auf die persönliche Dosis an.

Was gut tut: Sportarten mit fließenden Bewegungen unterhalb der Schulterhöhe sind ideal. Fahren Sie Rad, aber moderat, fangen Sie Nordic Walking an oder üben Sie sanftes Brustschwimmen (aber die Arme nicht weit über den Kopf führen). Unser Physiotherapeut wird Ihnen ein auf Sie zugeschnittenes Sportprogramm zusammenstellen.

Was Sie vermeiden sollten: Pausieren Sie bitte alle Überkopf-Sportarten. Dazu gehören Tennis, Badminton, Volleyball oder schweres Krafttraining mit Gewichten über Schulterniveau. Da solche Bewegungen den Druck unter dem Schulterdach erhöhen, können sich die Entzündungen verschlimmern.

Unser Praxis-Worms-Tipp: Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers. Ein leichtes Ziehen bei Bewegung ist meist akzeptabel. Fühlen Sie jedoch stechende Schmerzen während oder nach der Belastung, sind das Zeichen für eine Überlastung.

10) Was kann ich selbst tun? Übungen für zu Hause.

Wir können Ihnen nur bis zu einem bestimmten Grad in unserer Privatpraxis Worms helfen. Unterstützen Sie Ihre Genesung proaktiv, indem Sie Ihre Übungen absolvieren.  

Pendelübungen

Beugen Sie sich leicht nach vorne und stützen Sie sich mit dem gesunden Arm an einem Tisch ab. Lassen Sie den betroffenen Arm locker wie ein Pendel hängen und machen Sie kleine, kreisende Bewegungen. Das entlastet das Gelenk. Durch die Schwerkraft wird es sanft auseinandergezogen und der Druck im Inneren gemindert. Mit dieser Übung fördern Sie die Produktion der Gelenkflüssigkeit und halten die Schulter beweglich, ohne die Sehnen zu belasten.

Wand-Krabbel-Übung

Mit dieser Übung gewinnen Sie Ihre Bewegungsfreiheit schrittweise wieder zurück, ohne das Gelenk mit dem vollen Eigengewicht des Arms zu belasten. Stellen Sie sich frontal vor eine Wand. „Krabbeln“ Sie mit den Fingern des betroffenen Arms langsam die Wand nach oben, soweit es schmerzfrei möglich ist. Halten Sie die höchste Position kurz und krabbeln Sie langsam wieder zurück. Mit dieser Übung mobilisieren und dehnen Sie die Kapselstrukturen.

Dehnung der Brustmuskulatur

Oft führt eine verkürzte Brustmuskulatur dazu, dass die Schultern nach vorne fallen. Der Engpass unter dem Schulterdach verschlimmert sich dadurch. Stellen Sie sich seitlich in einen Türrahmen. Legen Sie den Unterarm des betroffenen Arms flach gegen den Rahmen (Ellbogen auf Schulterhöhe). Machen Sie nun einen kleinen Schritt nach vorne und drehen Sie den Oberkörper sanft vom Arm weg, bis Sie einen Zug in der Brust spüren. Mit dieser Haltungskorrektur verschaffen Sie dem Kalkdepot mehr Platz.

Wärme oder Kälte?

Das hängt von der Phase ab. Bei dumpfen, chronischen Schmerzen hilft oft Wärme, um die Durchblutung zu fördern. Bei einer akuten, heißen Entzündung (Resorptionsphase) ist Kälte (Kühlpads, Quarkwickel) meist angenehmer und lindert die Schwellung. Fragen Sie uns in jedem Fall vorab, denn es kommt immer auf Ihren persönlichen Beschwerdefall an.

11) Ab wann sollte ich einen Orthopäden aufsuchen?

Zögern Sie nicht zu lange mit der Terminvereinbarung in unserer Privatpraxis in Worms. Sobald Sie merken, dass Ihre Beweglichkeit im Alltag eingeschränkt ist, melden Sie sich bitte. Dies sind konkrete Hinweise darauf, dass eine ärztliche Abklärung notwendig wird:

  • Die Schmerzen hindern Sie nachts am Schlafen.
  • Schmerzmittel aus der Hausapotheke zeigen keine ausreichende Wirkung mehr.
  • Der Schmerz schießt plötzlich und massiv ein (Verdacht auf entzündliche Auflösung des Depots).

12) Fazit: Die Kalkschulter ist kein Schicksal.

Auch wenn die Schmerzen einer Kalkschulter sehr belastend sein können, sieht die Prognose gut aus. Wir nehmen uns Zeit, Ihre Beschwerden genau zu diagnostizieren und nutzen moderne, nicht-operative Verfahren wie die Stoßwellentherapie für Ihre Genesung.

Jetzt Termin wegen meiner Kalkschulter vereinbaren!

Kalkschulter behandeln

Über den Autor: Philipp Zirkel

Philipp Zirkel ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Wirbelsäulenspezialist in der Privatpraxis Dr. Ebner & Kollegen in Worms. Nach seinem Medizinstudium sammelte er Erfahrung auf der operativen Intensivstation und in der interdisziplinären Notaufnahme. Anschließend vertiefte er seine Expertise als Assistenzarzt an der Schön Klinik Lorsch mit Schwerpunkt Wirbelsäulenorthopädie sowie in weiteren orthopädischen Einrichtungen in Frankfurt und Offenbach. Sein besonderes Interesse gilt der ganzheitlichen Versorgung von Patienten mit Rücken- und Wirbelsäulenbeschwerden.

Infos zum Autor

Dr. Marc Ebner

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Arthrose im Knie

Arthrose erkennen und behandeln – ein Ratgeber für Betroffene

Arthrose erkennen und behandeln – ein Ratgeber für Betroffene

Arthrose gehört zu den häufigsten Gelenkerkrankungen überhaupt und sie beginnt meist schleichend. Viele Betroffene bemerken erst nach Monaten, dass hinter ihren Beschwerden mehr steckt als normale Ermüdung oder Wetterempfindlichkeit. Arthrose ist bislang nicht heilbar, doch eine rechtzeitige Diagnose und die passende Arthrose-Therapie kann das Fortschreiten deutlich verlangsamen. Damit Sie Ihren Alltag wieder schmerzfrei meistern, hilft es oft schon die Ursachen einer Arthrose besser zu verstehen. Denn nur so können Sie Ihren Beschwerden aktiv entgegenwirken.

Erfahren Sie in unserem Ratgeber:

  • Was bei Arthrose tatsächlich im Gelenk passiert.
  • Welche Beschwerden bei Arthrose typisch sind.
  • Welche Möglichkeiten Sie haben, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.

    Inhaltsverzeichnis

    1. Was passiert eigentlich in meinem Gelenk bei Arthrose?
    2. Welche Gelenke sind am häufigsten von Arthrose betroffen?
    3. Warum schmerzt das Gelenk vor allem morgens oder nach längerem Sitzen?
    4. Warum höre ich beim Bewegen Geräusche aus meinem Gelenk?
    5. Warum werden die Schmerzen bei Kälte und Wetterumschwung schlimmer?
    6. Wie kann ich Arthrose von anderen Gelenkerkrankungen unterscheiden? 
    7. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Arthrose und was bringt wirklich etwas?
    8. Welche Sportarten sind bei Arthrose geeignet?
    9. Welche Rolle spielt die Ernährung bei Arthrose?
    10. Ab wann sollte ich einen Orthopäden aufsuchen?

    1) Was passiert eigentlich in meinem Gelenk bei Arthrose?

    Ein gesundes Gelenk ist mit Knorpel ausgekleidet, einem glatten, elastischen Gewebe, das Stöße abfedert und dafür sorgt, dass die Knochenenden reibungslos übereinandergleiten. Bei Arthrose baut sich dieser Knorpel schrittweise ab. Er wird dünner, rauer und verliert letztendlich seine Fähigkeit, Belastungen gleichmäßig zu verteilen.
    Der Abbau verläuft in der Regel schleichend und wird in frühen Stadien oft kaum bemerkt. Mit der Zeit entstehen durch die veränderte Druckverteilung im Gelenk Entzündungsreaktionen. Diese können Schwellungen, Wärme und Schmerzen verursachen. In späteren Stadien bilden sich knöcherne Anbauten, sogenannte Osteophyten, die die Beweglichkeit zusätzlich einschränken.
    Arthrose ist keine unvermeidliche Folge des Alterns, auch wenn das Risiko mit den Jahren steigt. Fehlbelastungen, frühere Verletzungen oder genetische Veranlagung können die Erkrankung begünstigen – oft unabhängig vom Lebensalter.

    2) Welche Gelenke sind am häufigsten von Arthrose betroffen?

    Grundsätzlich kann Arthrose in jedem Gelenk auftreten. Am häufigsten betroffen sind jedoch das Kniegelenk (Gonarthrose), die Hüfte (Coxarthrose), die kleinen Wirbelgelenke sowie die Finger- und Daumensattelgelenke. Seltener, aber durchaus vorkommend, ist die Schulter- oder Sprunggelenksarthrose.

    Je nach betroffenem Gelenk unterscheiden sich die Beschwerden im Alltag erheblich. Eine Kniearthrose macht sich vor allem beim Treppensteigen oder längerem Gehen bemerkbar. Eine Hüftarthrose zeigt sich häufig als Schmerz in der Leiste oder am Oberschenkel. Fingergelenkarthrose hingegen führt oft zu tastbaren oder sichtbaren Veränderungen an den Gelenken, verbunden mit Steifigkeit beim Greifen.

    Wenn Sie unsicher sind, was die genaue Ursache Ihrer Beschwerden ist, lassen Sie sich in unserer Praxis untersuchen. Eine genaue Diagnose ist die Grundlage jeder sinnvollen Behandlung.

    3) Warum schmerzt das Gelenk vor allem morgens oder nach längerem Sitzen?

    Diese sogenannte Anlaufsteifigkeit ist ein typisches Zeichen der Arthrose. Sie entsteht, weil die Gelenkflüssigkeit (Synovialflüssigkeit) in Ruhephasen schlechter verteilt wird und das Gelenk dadurch beim ersten Bewegen weniger gut geschmiert ist. Hinzu kommt, dass sich Entzündungsflüssigkeit über Nacht im Gelenk ansammeln kann.

    Ein weiterer Faktor: Die umgebende Muskulatur verspannt sich in Ruhephasen. Das erhöht den Druck auf das Gelenk und verstärkt den Schmerz beim Aufstehen oder nach längerer Sitzposition. In fortgeschrittenen Stadien reiben zudem abgenutzte Knorpelflächen stärker aufeinander, da das Gelenk noch nicht „warmgelaufen“ ist.

    Tipp: Regelmäßige Bewegung hilft, die Gelenkflüssigkeit zu verteilen und die Muskulatur zu lockern. Leichte Mobilisationsübungen direkt nach dem Aufwachen, eine warme Dusche oder moderate Bewegung wie Radfahren können die morgendlichen Beschwerden deutlich verbessern.

    4) Warum höre ich beim Bewegen Geräusche aus meinem Gelenk?

    Knacken, Reiben oder Knirschen, also sogenannte Krepitationsgeräusche, sind bei Arthrose häufig. Sie entstehen, wenn unebene Knorpeloberflächen aufeinandertreffen, wenn sich Gasbläschen in der Gelenkflüssigkeit auflösen oder wenn knöcherne Strukturen die Bewegung behindern. Auch Sehnen, die über veränderte Strukturen gleiten, können hörbare Geräusche erzeugen.

    Wichtig zu wissen: Solange diese Geräusche schmerzlos auftreten und die Beweglichkeit nicht eingeschränkt ist, sind sie in der Regel kein Alarmzeichen. Wenn die Geräusche jedoch mit Schwellungen, Wärme oder zunehmenden Schmerzen einhergehen, sollten Sie das untersuchen lassen.

    5) Warum werden die Schmerzen bei Kälte und Wetterumschwung schlimmer?

    Viele Arthrose-Betroffene reagieren empfindlich auf Kälte oder fallenden Luftdruck. Dafür gibt es mehrere Erklärungen: Bei niedrigen Temperaturen ziehen sich die Blutgefäße zusammen, was die Durchblutung des Gelenks verringert. Außerdem kann Kälte dazu führen, dass Muskeln und Bänder rund um das Gelenk verspannen und den Gelenkdruck erhöhen.

    Die Gelenkflüssigkeit selbst wird bei Kälte zähflüssiger und verteilt sich schlechter und das wiederum erhöht die Reibung. Sinkt der Luftdruck, dehnt sich das Gewebe im Gelenkspalt leicht aus, was bei bereits gereizten Gelenken als Schmerz wahrgenommen werden kann.

    Gut zu wissen: Gönnen Sie sich etwas Wärme! Wärmflaschen, Heizkissen, wärmende Bandagen oder ein warmes Bad können die Durchblutung anregen und die Beschwerden lindern.

    Achtung: Bei einem akuten Entzündungsschub dagegen kann Kälte sinnvoller sein!

    6) Wie kann ich Arthrose von anderen Gelenkerkrankungen unterscheiden?

    Die Symptome der Arthrose überschneiden sich mit denen anderer Erkrankungen, was eine sichere Selbstdiagnose schwierig macht. Typisch für Arthrose ist, dass die Beschwerden zunächst bei Belastung auftreten und sich nach kurzer Bewegung bessern. Die morgendliche Steifigkeit hält in der Regel weniger als 30 Minuten an.

    Bei rheumatoider Arthritis hingegen dauert die Morgensteifigkeit oft deutlich länger und betrifft häufig mehrere Gelenke gleichzeitig, oft auch symmetrisch auf beiden Körperseiten.

    Gicht tritt meist schlagartig auf und betrifft bevorzugt das Großzehengrundgelenk oder den Knöchel.

    Auch Meniskusschäden, Bandverletzungen oder Schleimbeutelentzündungen können ähnliche Beschwerden verursachen.

    Wichtig zu wissen: Eine eindeutige Diagnose ist nur durch eine ärztliche Untersuchung möglich. In unserer orthopädischen Privatpraxis nehmen wir uns gerne ausreichend Zeit für Ihre Befundung. Mit Hilfe von modernen bildgebenden Verfahren, wie Röntgen (externer Kooperatiospartner), Ultraschall und ggf. MRT erhalten Sie eine genaue Diagnose und einen Behandlungsplan, der individuell auf Ihre Beschwerden eingeht.  

    7) Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Arthrose und was bringt wirklich etwas?

    Die Arthrose-Therapie richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung, den betroffenen Gelenken und Ihrer individuellen Situation. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen nicht-operativen und operativen Verfahren, wobei konservative Ansätze zunächst im Vordergrund der Arthrose-Therapie stehen:

    • Bewegungstherapie und gezielte Kräftigung der gelenkumgebenden Muskulatur sind eine der wirksamsten Maßnahmen überhaupt. Sie entlasten das Gelenk, verbessern die Stabilität und können Schmerzen langfristig reduzieren. Physiotherapeutisch betreute Übungsprogramme sind dabei effektiver als ungezielte Eigenversuche. Aus diesem Grund ist das Physiozentrum Ebner direkt an unsere Praxis angebunden. So erhalten Sie die komplette Rundumversorgung direkt bei uns im Haus und können verschiedene Behandlungsschritte miteinander kombinieren – ohne zeitaufwändige Folgetermine wahrnehmen zu müssen. Gerne koordinieren wir Ihre Termine!
    • Gelenkinjektionen mit Hyaluronsäure können die Gleitfähigkeit verbessern und entzündliche Reizzustände lindern, was wiederum mehr Beweglichkeit zulässt. Hyaluronsäure ist ein körpereigener Stoff, der in gesunden Gelenken natürlicherweise vorkommt und für die Gleitfähigkeit der Gelenkflächen verantwortlich ist. Bei Arthrose nimmt die Konzentration der Hyaluronsäure in der Gelenkflüssigkeit ab.
    • Bei hartnäckigen Gelenkbeschwerden kann ergänzend die fokussierte Stoßwellentherapie einen wertvollen Beitrag zur Arthrose-Therapie leisten. Hier werden hochenergetische Schallwellen gezielt auf den betroffenen Bereich gerichtet, um die Durchblutung zu verbessern, Heilungsprozesse anzuregen und Schmerzen zu lindern. Die Behandlung erfordert keine Betäubung und wird von den meisten Patienten als angenehm beschrieben.
    • Die Eigenbluttherapie (ACP) nutzt Wachstumsfaktoren aus dem körpereigenen Blut, um Regenerationsprozesse anzuregen.
    • Akupunktur kann ergänzend zur Schmerzreduktion beitragen. In unserer orthopädischen Privatpraxis in Worms verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz und bieten unseren Patienten die therapiebegleitende Akupunktur mit Laser oder die klassische Akupunktur mit Nadeln.
    • Situationsbezogen können auch schmerzlindernde Medikamente eingesetzt werden, wie zum Beispiel entzündungshemmende Mittel.

    Kein Behandlungsverfahren wirkt bei allen Patienten gleich. Wir erstellen für Sie auf Basis einer genauen Diagnose einen individuellen Therapieplan, der Ihre persönlichen Ziele und Ihren Alltag berücksichtigt.

    8) Welche Sportarten sind bei Arthrose geeignet?

    Bewegung ist auch mit Arthrose noch möglich und auch wirklich sinnvoll. Entscheidend ist hier allerdings die Wahl der richtigen Aktivität. Entscheiden Sie sich für gelenkschonende Sportarten, die ohne starke Stoßbelastung auskommen, sind Sie gut beraten. Dazu gehören beispielsweise Schwimmen und Wassergymnastik, bei denen der Auftrieb die Gelenke entlastet, sowie Radfahren sei es auf Ihrem Hometrainer zuhause oder in der freien Natur. Nordic Walking auf weichem Untergrund und ruhiges Spazierengehen sind ebenfalls bestens geeignet, um Ihre Gelenke schonend in Bewegung zu halten.

    Mit Yoga, Tai-Chi und Pilates können Sie Ihre Beweglichkeit verbessern, die Körperwahrnehmung schulen und Ihre Muskulatur sanft kräftigen. Bevorzugen Sie eher Krafttraining, sollten Sie lieber auf leichte Gewichte und kontrollierte Bewegungen setzen. Richten Sie Ihren Fokus ganz bewusst auf Stabilisierung, nicht auf Maximalkraft!

    Vermeiden Sie Sportarten mit abrupten Richtungswechseln, hohen Aufprallkräften oder starker Verdrehung der Gelenke. Joggen auf hartem Asphalt, intensive Mannschaftssportarten oder hochintensives Intervalltraining sind bei ausgeprägter Arthrose in der Regel nicht geeignet.

    Hören Sie auf Ihren Körper! Leichter Muskelkater ist normal, anhaltende Gelenkschmerzen nach dem Sport nicht. Sprechen Sie mit uns oder mit unserem Physiotherapeuten, wenn Sie sich unsicher sind. Wir beraten Sie gerne, welche Belastung zu Ihrer aktuellen Situation passt.

    9) Welche Rolle spielt die Ernährung bei Arthrose?

    Der Gelenkverschleiß bei Arthrose ist leider unumkehrbar und auch mit der Ernährung nicht zu beeinflussen. Allerdings kann eine bewusste Ernährungsweise dazu beitragen, die Entzündungsprozesse im Körper positiv zu beeinflussen. Besonders empfehlenswert sind Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, die in fettem Seefisch, Walnüssen und Leinöl enthalten sind.

    Antioxidantien, die in Gemüse, Beeren und Kräuter enthalten sind, besitzen ebenfalls entzündungshemmende Eigenschaften. Auf der anderen Seite stehen Lebensmittel, die Entzündungen eher fördern, wie stark verarbeitete Produkte, Weißmehl, Zucker und Transfette. Sie sollten daher möglichst selten auf dem Speiseplan stehen.

    Ein gesundes Körpergewicht ist einer der wirkungsvollsten indirekten Beiträge der Ernährung zur Gelenkgesundheit. Jedes Kilogramm weniger reduziert die Druckbelastung auf Knie und Hüfte spürbar. Bereits eine moderate Gewichtsreduktion kann den Schmerz deutlich verringern.

    Nahrungsergänzungsmittel wie Kollagen, Glucosamin oder Boswellia werden diskutiert, die Datenlage ist jedoch uneinheitlich. Lassen Sie sich am besten von Ihrem behandelnden Arzt beraten, bevor Sie dauerhaft Präparate einnehmen.

    10) Ab wann sollte ich einen Orthopäden aufsuchen?

    Nicht jeder Gelenkschmerz erfordert sofort eine Facharztuntersuchung. Wenn Beschwerden jedoch länger als zwei bis drei Wochen anhalten, sich regelmäßig wiederholen oder sich trotz Schonung nicht bessern, sollten Sie das von einem Arzt abklären lassen. Gleiches gilt, wenn Ihr Gelenk anschwillt, sich warm anfühlt oder wenn die Beweglichkeit spürbar abnimmt.

    Auch ein neu aufgetretenes Knirschen oder Blockieren des Gelenks sowie Schmerzen, die nachts auftreten oder den Schlaf stören, sind Zeichen, die eine Untersuchung rechtfertigen. Je früher eine Arthrose erkannt wird, desto mehr Möglichkeiten bestehen, ihr Fortschreiten zu verlangsamen!

    Warten Sie nicht, bis der Schmerz unerträglich wird! Eine frühzeitige Diagnose schafft Klarheit und eröffnet Ihnen mehr Behandlungsmöglichkeiten. Vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer orthopädischen Privatpraxis, wir nehmen uns Zeit für eine gründliche Untersuchung und besprechen mit Ihnen gemeinsam die nächsten Schritte.

    Fazit: Arthrose ist behandelbar – frühzeitiges Handeln macht den Unterschied!

    Arthrose ist eine häufige Erkrankung, die den Alltag erheblich beeinflussen kann. Gleichzeitig ist sie kein Schicksal, dem man sich einfach fügen muss. Mit einer genauen Diagnose, einem individuell abgestimmten Therapieplan und konsequenter Eigenverantwortung – durch Bewegung, Ernährung und das richtige Verhalten im Alltag – lässt sich die Lebensqualität trotz Arthrose dauerhaft erhalten und verbessern.

    In unserer orthopädischen Privatpraxis in Worms begleiten wir Sie von der Erstdiagnose bis zur langfristigen Therapie. Wir setzen auf eine Kombination aus bewährten und innovativen Behandlungsverfahren und stellen Ihre individuelle Situation in den Mittelpunkt.

    Arthrose im Knie

    Über den Autor: Philipp Zirkel

    Philipp Zirkel ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Wirbelsäulenspezialist in der Privatpraxis Dr. Ebner & Kollegen in Worms. Nach seinem Medizinstudium sammelte er Erfahrung auf der operativen Intensivstation und in der interdisziplinären Notaufnahme. Anschließend vertiefte er seine Expertise als Assistenzarzt an der Schön Klinik Lorsch mit Schwerpunkt Wirbelsäulenorthopädie sowie in weiteren orthopädischen Einrichtungen in Frankfurt und Offenbach. Sein besonderes Interesse gilt der ganzheitlichen Versorgung von Patienten mit Rücken- und Wirbelsäulenbeschwerden.

    Infos zum Autor

    Dr. Marc Ebner

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    Einführung in die Orthopädie und Sportmedizin

    Einführung in die Orthopädie und Sportmedizin

    Die moderne Orthopädie und Sportmedizin entwickelt sich stetig weiter, wobei der Fokus immer stärker auf ganzheitlichen und nicht-operativen Heilungsverfahren liegt. In Worms finden Patienten eine spezialisierte Anlaufstelle, die weitreichende klinische Erfahrung mit einer individuellen, patientenzentrierten Betreuung verknüpft. Dieser Artikel gibt einen Einblick in die fachliche Ausrichtung und das Leistungsspektrum der dort ansässigen orthopädischen Expertise.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Betreuung umfasst die Bereiche Orthopädie, Unfallchirurgie, Notfallmedizin und eine gezielte Spezialisierung auf Sportmedizin.
    • Langjährige Erfahrung aus renommierten Einrichtungen wie der Uniklinik Mannheim und der ATOS Klinik Heidelberg fließt in die tägliche Praxis ein.
    • Ein klarer Schwerpunkt liegt auf der konservativen Orthopädie, die darauf abzielt, Beschwerden ohne operative Eingriffe zu behandeln.
    • Patienten erfahren eine lückenlose Unterstützung, die von der ersten diagnostischen Abklärung bis zum Abschluss der Therapie reicht.
    • Die spezialisierte Versorgung ist fest im Team einer orthopädischen Privatpraxis in Worms verankert.

    Welche fachliche Qualifikation steht hinter der orthopädischen Versorgung in Worms?

    Die Qualität einer medizinischen Behandlung hängt maßgeblich von der Breite und Tiefe der Ausbildung ab. In der Wormser Privatpraxis wird dieser Anspruch durch eine Kombination aus Facharztwissen in der Orthopädie und Unfallchirurgie sowie einer Zusatzqualifikation in der Notfallmedizin untermauert. Besonders hervorzuheben ist die Spezialisierung auf die Sportmedizin, die gerade für aktive Menschen und Athleten einen entscheidenden Mehrwert bietet. Diese interdisziplinäre Aufstellung ermöglicht es, Verletzungen des Bewegungsapparates nicht nur isoliert zu betrachten, sondern im Kontext der gesamten körperlichen Belastbarkeit und Dynamik zu behandeln.

    Welchen medizinischen Hintergrund bringt Dr. Alexander Schollmeyer in die Behandlung ein?

    Bevor er fester Bestandteil im Team von Dr. Ebner wurde, sammelte Dr. Alexander Schollmeyer, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, weitreichende Erfahrungen an renommierten Einrichtungen wie dem Universitätsklinikum Mannheim sowie den Neckar-Odenwald-Kliniken in Mosbach und Buchen. Seine Expertise in hochspezialisierten Verfahren vertiefte er zudem durch seine Tätigkeit an der ATOS Klinik in Heidelberg und im Gesundheitszentrum Odenwald in Erbach. Diese vielfältigen Stationen und seine Zusatzqualifikationen in der Notfall- und Sportmedizin ermöglichen es Dr. Schollmeyer heute, seine Patienten mit fundiertem Weitblick und auf Basis modernster medizinischer Standards sicher von der ersten Diagnose bis zum Abschluss der Therapie zu führen.

    Warum ist der Fokus auf die konservative Orthopädie so entscheidend?

    In der modernen Medizin gilt oft der Grundsatz: So viel wie nötig, aber so wenig invasiv wie möglich. Der klare Schwerpunkt der Arbeit in Worms liegt daher auf der konservativen Orthopädie und Unfallchirurgie in all ihren Facetten. Das Ziel ist es, die natürliche Funktion des Bewegungsapparates zu erhalten oder wiederherzustellen, ohne sofort auf chirurgische Maßnahmen zurückzugreifen. Dies umfasst ein breites Spektrum an Therapiemöglichkeiten, die individuell auf das Krankheitsbild und den Lebensstil des Patienten zugeschnitten werden, um eine nachhaltige Genesung zu fördern.

    Was bedeutet eine vollumfängliche Patientenbegleitung in der Praxis?

    Ein wesentliches Merkmal einer hochwertigen orthopädischen Betreuung ist die Kontinuität in der Behandlung. Patienten werden in der Wormser Praxis von der initialen Diagnostik bis hin zur finalen Therapie vollumfänglich begleitet. Dies verhindert Informationsverluste an den Schnittstellen zwischen verschiedenen Behandlungsphasen und schafft ein tiefes Vertrauensverhältnis. Durch diese enge Begleitung kann der Therapieplan jederzeit flexibel an den Heilungsfortschritt angepasst werden, was die Effizienz der Behandlung maßgeblich steigert.

    Fazit

    Die orthopädische und sportmedizinische Versorgung in Worms zeichnet sich durch eine fundierte klinische Expertise und einen konsequenten Fokus auf konservative Heilmethoden aus. Durch die enge Verzahnung von Diagnostik und Therapie erhalten Patienten eine ganzheitliche Betreuung, die individuell auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Letztlich steht der Erhalt der Mobilität und Lebensqualität im Mittelpunkt, getragen von langjähriger Erfahrung in der Sport- und Unfallmedizin.

    Über den Autor: Dr. Alexander Schollmeyer

    Dr. Alexander Schollmeyer ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie mit Zusatzqualifikationen in der Notfall- und Sportmedizin. Seine klinische Ausbildung absolvierte er an renommierten Einrichtungen, darunter das Universitätsklinikum Mannheim, die Neckar-Odenwald-Kliniken in Mosbach und Buchen sowie die ATOS Klinik in Heidelberg und das Gesundheitszentrum Odenwald in Erbach. Diese vielfältigen Stationen haben ihn zu einem erfahrenen Spezialisten geformt, der Patienten mit fundiertem medizinischem Weitblick auf Basis modernster Standards begleitet.

    Als fester Bestandteil des Teams von Dr. Ebner & Kollegen in Worms liegt sein Schwerpunkt auf der konservativen Orthopädie und Unfallchirurgie. Sein Ziel ist es, die natürliche Funktion des Bewegungsapparates zu erhalten oder wiederherzustellen – ohne unnötige operative Eingriffe. Dabei begleitet er seine Patienten vollumfänglich von der ersten diagnostischen Abklärung bis zum Abschluss der Therapie und stimmt jeden Behandlungsplan individuell auf Krankheitsbild und Lebensstil ab.

    Dr. Marc Ebner

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    Rückenschmerzen

    Experteninterview zum Thema „Rückenschmerzen“

    Experteninterview zum Thema „Rückenschmerzen“

    Weil kaum jemand im Laufe seines Lebens von Rückenschmerzen verschont bleibt, gelten sie als Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland. Doch ist es bereits zu spät, wenn der Rücken schmerzt? Muss bei akuten Schmerzen sofort operiert werden oder gibt es konservative Behandlungsmethoden? Als Rückenschmerzpatient in der Privatpraxis Worms, habe ich Philipp Zirkel, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie & Wirbelsäulenspezialist, ausführlich dazu befragt.

    – Hendrik Mörs (Patient)

    Herr Zirkel, ich bin geplagt von Rückenschmerzen und möchte verstehen, was da los ist. Was sind denn die häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen?

    Damit stehen Sie leider nicht allein da. Zahlreiche Menschen klagen über Rückenschmerzen, die sehr oft in ganz alltäglichen Belastungen ihren Ursprung haben. Langes Sitzen am Schreibtisch oder die falsche Körperhaltung beim Heben schwerer Gegenstände kann zu Verspannungen und sogar Schmerzen führen. Eins ist klar: Wer sich zu wenig bewegt, schwächt seine Rückenmuskulatur. Die muss jedoch gut ausgeprägt sein, damit die Wirbelsäule ausreichend gestützt wird.

    Tatsächlich kann auch psychischer Stress eine Ursache für Rückenbeschwerden sein, denn er führt zu Muskelverspannungen. Und Verspannungen können Schmerzen auslösen. Natürlich spielt auch das Alter eine wichtige Rolle, denn je älter wir werden, desto mehr Verschleißerscheinungen weist unser Körper an Bandscheiben und Wirbelgelenken auf.  Auch das kann zu Schmerzen führen.

    Neben diesen eher allgemeinen Einblicken, können natürlich auch ganz konkrete Ursachen Rückenschmerzen auslösen. Der Klassiker: ein Bandscheibenvorfall. Dabei tritt Bandscheibengewebe aus und drückt auf Nervenwurzeln, was zu starken Schmerzen und neurologischen Ausfällen führen kann. Auch eine Verengung des Wirbelkanals kann auf die Nerven drücken und Schmerzen, Taubheitsgefühle und Muskelschwäche verursachen (Spinalkanalstenose). Lokale Rückenschmerzen werden oft vom Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke ausgelöst (Facettengelenksarthrose).

    Aber auch übergewichtige Menschen, Raucher und Patienten mit genetischer Veranlagung gehören zur klassischen Rückenschmerzgruppe.

    Wann sollte ich mit Rückenschmerzen zum Arzt gehen?

    Gehen Sie auf jeden Fall zum Arzt, wenn Sie sehr starke Schmerzen haben, die plötzlich auftreten oder einfach nicht weniger werden, sondern sich eher verschlimmern. Auch wenn Sie Taubheitsgefühle verspüren oder ein Kribbeln bzw. eine Muskelschwäche in den Beinen sollten Sie das sofort von einem Arzt abklären lassen.

    Rufen Sie in Ihrer Praxis an, wenn die Schmerzen länger als ein paar Wochen andauern oder Sie unter Fieber, Gewichtsverlust oder nächtlichen Schmerzen leiden. Sollten Sie einen Sturz oder Unfall gehabt haben, melden Sie sich bitte auch umgehend. Und selbst, wenn nichts davon vorliegt und Sie sich seit Langem Sorgen machen oder unsicher sind, kommen Sie in unserer Privatpraxis in Worms vorbei. Wir klären die genaue Ursache Ihrer Rückenschmerzen ab. 

    Okay und wie läuft so eine Rückenschmerz-Diagnose ab?

    Als Erstes sprechen wir ausführlich zu Ihrem Rückenproblem. Dabei nehmen wir Ihre Krankengeschichte auf und analysieren Ihre Beschwerden aufs Genaueste. Während einer körperlichen Untersuchung überprüfen wir Ihre Haltung, Beweglichkeit und die Reflexe. Je nachdem, welches Beschwerdebild bei Ihnen vorliegt, arbeiten wir mit bildgebenden Verfahren. Durch Röntgenbilder können wir knöcherne Veränderungen, die beispielsweise bei Arthrose oder Wirbelbrüchen auftreten, erkennen. Mithilfe eines CT (Computertomographie) erhalten wir Aufschluss über Probleme an Knochen und Gelenken. Mit unserer hausinternen MRT (Magnetresonanztherapie) erhalten wir darüber hinaus detaillierte Einblicke zu Ihren Bandscheiben, Nerven und Muskeln. Die Funktion Ihrer Wirbelsäule und Muskulatur analysieren wir mithilfe unserer 3D-Wirbelsäulenvermessung und der EMG-Muskelmessung.

    Und danach: Welche konservativen Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

    Da gibt es einige Therapieformen, die wir – je nach Art Ihrer Rückenschmerzen – oftmals miteinander kombinieren. Für eine kurzfristige Linderung eignen sich Entzündungshemmer und Schmerzmittel. Sowohl bei akutem als auch chronischem Bedarf setzen wir auf Injektionen mit unseren Infusionsbehandlungen. Mit einer begleitenden Physiotherapie kräftigen wir Ihre Rückenmuskulatur, verbessern Ihre Beweglichkeit und korrigieren mögliche Fehlhaltungen.

    Eine manuelle Therapie kann beim Lösen von Blockaden und bei der Schmerzreduzierung unterstützen. Außerdem setzen wir auf die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und können Schmerzen mithilfe von Akupunkturen lindern und Ihre Selbstheilungskräfte aktivieren.

    Entzündungen behandeln wir oft mit hochenergetischen Schallwellen, die die Gewebeheilung anregen oder mittels Kälteanwendungen. Hydrojetbehandlungen unterstützen durch sanfte Wasserstrahlmassagen die Verspannungslösung und Durchblutung. Außerdem geben wir Ihnen Tipps, wie Sie Ihren Arbeitsplatz und Alltag rückenfreundlicher gestalten, damit Fehlbelastungen erst gar nicht auftreten.

    Es kommt immer auf Ihren speziellen Fall an. Deshalb gehen wir auf jeden Patienten persönlich ein und erstellen einen individuellen Therapieplan aus genau den konservativen Behandlungsmethoden, bei denen wir die bestmögliche Heilungschancen für Ihre Rückenschmerzen sehen.

    Was kann ich denn selbst tun, um meine Rückenschmerzen zu lindern?

    Es mag nicht jedem schmecken, was ich jetzt sage, aber bewegen Sie sich. Und zwar regelmäßig. Sie müssen es nicht übertreiben. Eine halbe Stunde Schwimmen, Radfahren, straffes Gehen oder Yoga können – wenn mehrmals in den Wochenplan eingebaut – schon einen entscheidenden Unterschied machen. Achten Sie darauf, diese Sportarten korrekt auszuführen (am besten angeleitet durch einen Coach) und übertreiben Sie es nicht.

    Schauen Sie sich außerdem Ihren Arbeitsplatz an. Hier verbringen Sie viele Stunden am Tag. Sie sollten eine gute Haltung am Schreibtisch einnehmen und Ihren Stuhl sowie Monitor auf die richtige Höhe bringen. Perfekt wäre ein Stehtisch, den Sie bei Bedarf zum Sitzen absenken können. Viele Firmen unterstützen ihre Mitarbeitenden mittlerweile mit ergonomischen Arbeitsplätzen. Bauen Sie außerdem regelmäßige Pausen ein, in denen Sie Ihren Körper kurz dehnen oder mal ein Stockwerk hoch und runter laufen. Vermeiden Sie in jedem Fall stundenlanges Sitzen ohne Unterbrechung

    Und auch das wollen viele nicht hören, aber wenn Sie übergewichtig oder dauergestresst sind, belasten Sie Ihren Rücken – und das tagein, tagaus. Achten Sie auf die vielbeschriebene ausgewogene Ernährung mit ausreichend Obst und Gemüse. Bauen Sie bewusst kleine Auszeiten in Ihren Alltag ein, die nur Ihnen gehören, zum Beispiel ungestörte Entspannungs- und Meditationsübungen oder melden Sie sich beim Yogakurs an.

    Wenn Sie schwere Gegenstände heben, beispielsweise beim Umzug oder bei der Gartenarbeit, versuchen Sie dies immer aus den Beinen heraus und tragen Sie diese nah bei sich. Beugen Sie sich zum Anheben nicht nach vorn, sondern gehen Sie in die Knie, um den unteren Rücken zu schonen.

    Wenn das alles nichts hilft, ist dann eine Operation notwendig?

    In unserer Privatpraxis in Worms vertreten wir die Meinung, dass eine Operation nur in seltenen Fällen notwendig ist. Zuerst sollte die breite Palette der konservativen Behandlungsmethoden ausgeschöpft werden. Wenn diese nicht zur Beschwerdelinderung führen und die Schmerzen unerträglich werden oder sogar neurologische Ausfälle auftreten, ziehen wir eine Operation in Betracht.

    Klarer Indikation für eine Operation ist zum Beispiel ein Bandscheibenvorfall mit Lähmungserscheinung. Gleiches gilt, wenn eine Spinalkanalstenose mit schweren neurologischen Ausfällen vorliegt. Auch ein Wirbelbruch mit Instabilität kann eine Operation erfordern, damit die gesamte Wirbelsäule wieder stabilisiert wird.

    Bevor es dazu kommt, sprechen wir jedoch umfassend mit Ihnen über sämtliche Risiken und den Nutzen des Eingriffs. Außerdem raten wir Ihnen in dem Fall immer zu einer Zweitmeinung.

    Sie hatten angedeutet, dass auch Stress oder psychische Belastungen Auslöser für Rückenschmerzen sein können?

    Ja, Stress und psychische Belastungen können Rückenschmerzen verstärken oder sogar auslösen. Wenn Sie unter Stress stehen, verspannen sich Ihre Muskeln. Nehmen die Verspannung zu, kann das zu Schmerzen führen. Und tatsächlich können sich unangenehme Emotionen wie Angst, Ärger und Trauer in Rückenschmerzen äußern. Deshalb ist es wichtig, dass Sie gut auf sich Acht geben und ein Gefühl dafür entwickeln, was Ihnen Stress bereitet und welche Entspannungstechniken zu Ihnen passen. Neben Meditation und Yoga kann auch autogenes Training unterstützend wirken. Bei schweren psychischen Belastungen, die weit über Alltagsstress hinausgehen, kann eine Psychotherapie helfen, Ihre Stressoren herauszuarbeiten und Bewältigungsstrategien zu entwickeln.

    Wie sieht die Nachsorge nach einer Therapie aus?

    Nach einer erfolgreichen Rückenschmerz-Therapie ist in unserer Privatpraxis nicht Schluss. Wichtig ist, dass Sie die in der Physiotherapie erlernten Übungen in Ihren Alltag integrieren, damit es nicht zu Rückfällen kommt. Ein gesunder Rücken braucht regelmäßige Bewegung, eine gute Körperhaltung und einen vernünftigen Umgang mit Stress. Wir veranlassen Kontrolluntersuchungen, weiterführende Physiotherapien und fortführende Beratungen für unsere Rückenschmerz-Patienten.

    Vielen Dank für das ausführliche Gespräch, Herr Zirkel.

    Sehr gern.

    Rückenschmerzen

    Über den Autor: Philipp Zirkel

    Philipp Zirkel ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Wirbelsäulenspezialist in der Privatpraxis Dr. Ebner & Kollegen in Worms. Nach seinem Medizinstudium sammelte er Erfahrung auf der operativen Intensivstation und in der interdisziplinären Notaufnahme. Anschließend vertiefte er seine Expertise als Assistenzarzt an der Schön Klinik Lorsch mit Schwerpunkt Wirbelsäulenorthopädie sowie in weiteren orthopädischen Einrichtungen in Frankfurt und Offenbach. Sein besonderes Interesse gilt der ganzheitlichen Versorgung von Patienten mit Rücken- und Wirbelsäulenbeschwerden.

    Infos zum Autor

    Dr. Marc Ebner

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